Tarock und die Meisterin

Schon Mozart, Johann Strauss, Johannes Brahms und auch Sigmund Freud waren leidenschaftliche Tarockspieler – so auch Tante Mia. Sie liebte die Schönheit der bunten Karten und hielt Tarockspieler für intelligente und strategisch denkenden Menschen. Sie fand, dass in den Kaffeehäusern mehr Frauen an den Spielertischen sitzen sollten!

Der Ursprung des Kartenspiels

Entstanden ist Tarock im 15. Jahrhundert in Norditalien und verbreitete sich später über ganz Europa. Sogar bis heute werden verschiedene Spielvarianten in Italien bis hin in den Norden in Dänemark gespielt. In der ehemaligen Habsburgermonarchie entwickelten sich sogar regionale Spielarten, wie etwa Königrufen oder Zwanzigerrufen.

Das einzigartige an Tarock

Was macht Tarock so einzigartig? Im Kartensatz ist eine zusätzliche fünfte Farbe, nämlich die Tarock, neben den vier klassischen (Herz, Pik, Karo und Treff). Abgesehen davon gibt es in jeder Farbe noch eine zusätzliche Figurenkarte, die den Rang unter der Dame und über den Burschen hat. Diese wird als Cavall oder Reiter bezeichnet. Somit hat das Deck eigentlich 78 Karten. Bei einigen Spielvarianten wurde es aber auf 54, 42 oder 40 Karten reduziert.

Das Kartenspiel heute

Heutzutage gibt es in Ländern, in denen Tarock gespielt wird, sogar Turnierreihen. In Österreich gibt es zum Beispiel sechs Tarockcups, wobei der erste 1995 in Oberösterreich gegründet wurde. Mehr Informationen über diese Wettbewerbe und das Kartenspiel finden Sie unten verlinkt.

Haben Sie schon einmal Tarock gespielt? Welche Variante spielen Sie am liebsten?

Weitere Links

Die abwechlungsreichen Spielvarianten des Tarock (Piatnik)

Tarock Österreich (Tarockcups)

Tarock von A-Z (Kurier)

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