
„Sei exzentrisch, frei und vorlaut.“ „Stell‘ Fragen, das macht g’scheit.“ „Lass dich von niemandem kleinmachen.„
Ich bin Christa Prameshuber. Ich schreibe über Menschen, die mich beschäftigen: solche, die ich kannte, und solche, von denen mir jemand erzählt hat. Über das, was mich bewegt, erstaunt oder amüsiert.
Die drei Frauen hinter dem Zitat waren meine rebellischen Großtanten: unangepasst, unverheiratet, kinderlos. Frühe Mentorinnen, die meine Kindheit geprägt haben. Ich habe ihre Worte ernst genommen und über jede von ihnen ein Buch geschrieben.
Seitdem höre ich nicht mehr auf. Romane, Kurzgeschichten, Anthologien, Lesungen, Literaturfestivals – ich bewege mich gern auf mehreren Bühnen gleichzeitig. Ich bin Oberösterreicherin, lebe seit über dreißig Jahren in der Schweiz, und wohne in mehreren Sprachen gleichzeitig.
Wer mich bei einer Lesung sucht: ich bin die in Rot.
Bekannt aus







Termine für 2026
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Neues Buch 2026: Ich erröte vom Schaft bis zur Sohle
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Im Herbst 2026 erscheinen zwei Anthologien, beide mit Geschichten von mir.
Wie begegnet man dem Leben bis zuletzt mit Charme?
Autorinnen und Autoren über 65 erheben ihre Stimme zum Älterwerden – humorvoll, nachdenklich, aufmüpfig. In meiner Geschichte «Massimo» rätseln bei Adeles Beerdigung alle über einen geheimnisvollen Verehrer – bis sich am Ende ein letzter, liebevoller Streich ihrer besten Freundin entpuppt.
Was geschieht eigentlich zwischen Ankunft und Abfahrt?
Rund dreissig Autorinnen und Autoren spüren dem Bahnhof als Ort des Lebens nach – wo Liebende sich verabschieden und Menschen einen Neuanfang wagen. Mein Beitrag «Achtundsechzigtausend Kilometer» erzählt von einer jungen Frau, die 1990 mit einem Koffer voller Zweifel in den Zug von Wien nach Genf steigt.
Im Frühjahr 2026 erschienen:
Am 2. März 2026 erschienen
Der Titel zitiert eine Zeile aus der oberösterreichischen Landeshymne „Hoamatland „, ein Satz, der mich seit der Kindheit begleitet. Weil ich selbst gegangen bin, wie einige der Autorinnen, kommt das Fragezeichen hinzu: als offener Dialog zwischen Bleiben und Aufbrechen.
32 Stimmen zeigen, was Heimat sein kann: Wurzel, Ausgangspunkt oder innerer Raum, den man mit sich trägt. Die Autorinnen sind zwischen 20 und über 80 Jahre alt und genau diese Vielstimmigkeit macht den Charakter des Buches aus.
Im Februar 2026 erschienen
Warum werden die Schuhe einer gefeierten Opernsängerin einzeln nach New York geschickt? Welche Rolle spielen elegante Herrenschuhe bei den Beutezügen eines italienischen Trickbetrügerpaars? Und was hat es mit den eingemauerten Kinderschuhen in einem Zürcher Altstadthaus auf sich?
Dieses Buch voller Geschichten gibt Antworten: spannend, berührend, humorvoll, nachdenklich, manchmal dystopisch. Schuhe stehen darin nicht am Rand. Sie sind die Hauptdarsteller.
Mein literarisches Jahr 2026
2026 ist ein reiches Jahr. Im Februar erschien im Zürcher Aris Verlag die Anthologie Ich erröte vom Schaft bis zur Sohle – Schuhgeschichten, im März folgte im Linzer Trauner Verlag Wannst net fort muaßt, so bleib? Autorinnen aus Oberösterreich erzählen – beide als Mitherausgeberin.
Im Herbst erscheinen zwei weitere Anthologien mit eigenen Erzählungen. Dazwischen: Lesungen in Linz, Salzburg, Wien, Innsbruck, Zürich, Meran und Basel.
2025 erschienen:
Stille Rebellinnen. Persönliche Geschichten aus dem Turmzimmer
Wie klingt Stille in 68 Metern Höhe?
Im Februar 2024 verbrachte ich als 319. Turmeremitin eine Woche im Linzer Mariendom. Sieben Tage in Stille und Einsamkeit – sie wurden zu meinem persönlichsten Buch.
Nächtliche Streifzüge durch den Dom, die Tagebücher früherer Eremiten, das Schreiben mit Tinte und Feder: Diese Zeit hat mich tief geprägt. Und mir gezeigt, wie magisch Stille bewirken kann.


Bereits die 3. Auflage:
„Fragen hätte ich noch – Geschichten von unseren Großeltern“
Was bleibt von unseren Großeltern in uns zurück?
Dreißig Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erzählen von ihren Großmüttern und Großvätern – persönlich, berührend und oft tief bewegend. In den Erinnerungen spiegeln sich die emotionalen Spuren des 20. Jahrhunderts wider, Geschichten, wie sie in keinem Geschichtsbuch zu finden sind. Die bisherigen Lesungen haben gezeigt, wie sehr dieses Thema Menschen berührt.


Die Trilogie
«Sei exzentrisch, frei und vorlaut“, «Stell‘ Fragen, das macht g‘scheit», «Lass dich von niemandem kleinmachen» Das waren die Ratschläge meiner drei rebellischen Großtanten an mich. Die drei unangepassten, unverheirateten und kinderlosen Frauen waren frühzeitige Mentorinnen und haben meine Kindheit geprägt. Tante Mia, Tante Toni und Tante Mali sind in meiner Trilogie verewigt.











