Christa Prameshuber begibt sich auf eine aufregende Reise zu sich selbst. Sie steigt 395 Stufen hinauf auf den Turm des Linzer Mariendoms, um Teil des Projekts „Turmeremit“ zu werden. Sieben Tage verbringt sie in der rund neun Quadratmeter großen Türmerstube in Einsamkeit.
In diesem Buch erzählt sie von den Erfahrungen, die sie in dieser außergewöhnlichen Zeit macht, von ihren Rundgängen auf dem Balkon hoch über der Stadt, vom Lesen über „rebellische“ Frauen, von Momenten des Glücks und von der Veränderung ihres Blicks auf verschiedene Dinge.
Ihr Resümee: „Was ich gelernt habe? Stille schärft das Gehör des Herzens. Fragen finden in dieser Ruhe ganz besondere Antworten.“
„Abenteuer beginnen meistens im Kopf – und bleiben dort dann oft stecken! Bei Christa Prameshuber ist das anders. „Neugier ist der Schlüssel zur Freiheit“ – ein Zitat auf ihrer Kreuzwegstation 4 (Seite 34) bezeichnet das Wesen der Autorin. Sie hat sich den Schlüssel zum Turmzimmer im Mariendom in Linz beschafft, der sie über hunderte von Stufen zur inneren Freiheit führt. Ihre Gedanken haben sich in Wortblumenbeete verwandelt, die auf dem Papier dahinschlängeln (Seite 61).
Wie sie ihre Erfahrungen mit uns teilt ist sehr inspirierend – begleiten Sie Christa Prameshuber ins Turmzimmer und machen Sie sich auf Ihre eigenen persönlichen Wege.
„Die persönliche Geschichte aus dem Turmzimmer hat mich sehr fasziniert. Kompliment – es ist auch ein wunderschön gestaltetes Buch mit den Fotos, die den Text bereichern. Ich weiss, ich könnte nicht alleine die Nächte in dieser grossen Kirche verbringen. Aber so ein Retreat, mal eine Woche oder mehr an einem fremden Ort, nur auf mich selbst und meine Schreiben fokussiert – das wäre verlockend…